Archion.de

Hallo zusammen,

endlich mal wieder etwas Neues im Blog. Nach einer längeren vor allem arbeits- aber auch forschungsintensiven Phase kann ich nun von einigen Neuheiten berichten. Über Archion.de, ein Portal zur Online-Stellung evangelischer Kirchenbücher konnte ich zu meinen Vorfahren aus Lübbecke und Umgebung forschen. Hier ergaben sich relativ schnell recht viele Ergänzungen im Stammbaum. Es handelt sich hier um die vier Hauptfamilien Meyer, Hellweg, Barkhüser und Lange.

In allen Teilfamilien habe ich die Grenze 1800 nun unterschritten (im positiven Sinne) und suche nun nach der nächsten Generation. Insbesondere bei der Familie Meyer scheint das aber schwieriger zu werden. Laut Kirchenbuch sind Ernst Friedrich Meyer (1783 – 24.10.1858) und Christine Charlotte Neumann (1784 – 06.04.1860) die Eltern von Johann Ernst Meyer (21.09.1814 – 19.03.1893). Ihre Geburtseinträge konnte ich allerdings (noch) nicht (zweifelsfrei) identifizieren.

Vielleicht gelingt das ja Ende des Jahres. Ich hoffe, dass dann auf Archion auch die Kirchenbücher aus Castrop und Ümmingen (bei Bochum) erreichbar sind.

Stadtarchiv Bochum

Im letzten Monat war ich wieder in Bochum und habe geforscht. Nun habe ich auch angefangen, die Sterberegister durchzuarbeiten und dabei auch schon ein paar brauchbare Spuren entdeckt. Mal schauen, wie sie sich mit Leben füllen lassen. Die Familie Waldner wächst (und schrumpft) auf alle Fälle ganz brauchbar. Und ein paar passende Börnkes habe ich auch schon. Nur die Hohoffs und Zimmermanns lassen noch auf sich warten.

Suche nun Gustav Zimmer…

Meine Oma Marianne Zimmer hat zusammen mit ihrer Schwester Edith Zimmer 1943 Urlaub am Bodensee gemacht, laut Fotoalbum bei “Onkel Gustav”. Das anhängende Foto wurde wohl in diesem Urlaub gemacht. Andere Bilder stammen aus Friedrichshafen, so dass ich vermute, dass Gustav Zimmer 1943 in Friedrichshafen gewohnt hat. Den Nachnamen habe ich daraus erschlossen, dass Gustav in der Familie Zimmer ein verbreiteter Vorname war und die Familie Grüger – meiner Uroma – in Schlesien wohnte.

Wer sich also auf dem Bild erkennt oder seine Vorfahren sei hiermit eingeladen, sich bei mir zu melden…

Edith und Marianne Zimmer am Bodensee

Edith und Marianne Zimmer am Bodensee

Mikrofilm zu Dietrichsdorf in Gerdauen

Nachdem ich nun dreimal in Mikrofilmen zum Kirchenbuch aus Dietrichsdorf in Ostpreußen geforscht habe, muss ich sagen, dass die Vorgehensweise erst die rechten und dann die linken Seiten zu fotografieren nicht sehr schlau war…

Ich habe nun zwar viele Informationen angesammelt, doch die Auswertung gestaltet sich als sehr schwierig. Am besten wäre es wohl, alles erneut zu fotografieren und dann am Computer in die richtige Reihenfolge zu bringen, aber das kann ja auch keiner leisten.

Ein bisschen hat sich aber schon ergeben und ich taste mich langsam etwas weiter in die Vergangenheit der Familie Köwitsch.

Paul Grüger gefunden!

Beziehungsweise ist es eher anders herum und die Familie von Paul Grüger hat meine Suchmeldung gefunden und beantwortet. Nun bin ich plötzlich stolzer Besitzer eines neuen Familienzweiges…

Ich hatte mich ja schon gefragt, wie erfolgreich wohl so eine Suchmeldung im Blog ist, aber dann kam eine Email und ich habe nun plötzlich eine Tür zu einem unbekannten Familienteil gefunden. Interessanterweise haben Nachkommen von Paul Grüger den Weg nach Bottrop gefunden, mir ist nur noch nicht klar, inwiefern die Familienzweige voneinander wussten, da es in den Unterlagen meiner Oma keine Hinweise auf die lebenden Bottroper Verwandten gab. Seltsam, aber vielleicht löst sich dieses Rätsel ja im Laufe der Zeit, wenn man Zeit hatte, mal Dokumente zu vergleichen…

Neue Möglichkeiten, noch mehr Daten!

So, gestern habe ich geschafft, was schon länger als Idee im Raum stand. Über die Hintergrund-Seite (oben rechts) kann man nun vier Listen anschauen, über die ich meine Urkundensammlung, meine Zufallsfunde, die Familienmitglieder und die offenen Archivrecherchen veröffentlichen kann. Vielleicht findet Ihr hier ja auch Personen, die in Euren Stammbäumen fehlen, oder Ihr könnt zu den Familienmitgliedern fehlende Daten ergänzen…

Sommerferien 2014

So, die Sommerferien sind nun fast schon wieder vorbei, Zeit für ein kleines Fazit.

Meine Forschung in Bottrop (Grüger, Waldner) und Gladbeck hat mich sehr weit gebracht. Insbesondere Gladbeck (Melzig) war ein Glücksgriff. In Essen (Köwitsch, Bäumer, Niermann) habe ich leider nur wenig erreichen können, da das Stadtarchiv in der zweiten Ferienhälfte durchgängig geschlossen war. Dafür habe ich in Bochum (Waldner, Börnke) mit meinen Forschungen angefangenund bereits nach zwei Besuchen recht viele Informationen ergänzen können. Kürzlich habe ich im Internet ein ebook erworben, dass die Wurzeln im Saarland dokumentiert und die Verbindungen zu Bochum warfen ein ganz neues Licht auf die Familiengeschichte…

Für die Geschichte der Familie Köwitsch aus Essen-Werden war der Besuch im Stadtarchiv Düsseldorf hilfreich, die Fahrt nach Wuppertal (Emma Köwitsch) eher unergiebig. Familie Zimmer ist geringfügig in Essen gewachsen und für die Schwieger-Seite stehen noch Ergebnisse aus Gelsenkirchen aus.

Die Arbeit mit den Mailinglisten war bisher ganz interessant, so dass ich auch die Posen-Liste (Kroll) abonniert habe. Über die Ostpreußen-Liste fand ich Kontakt zu einem anderen Forscher, der mir ein wenig über Familie Köwitsch aus Königsberg erzählen konnte. Mit einem der Nachfahren trat ich mittlerweile in Briefkontakt.

Computergenealogie

Seit etwa einer Woche bin ich in fünf Mailinglisten des Vereins für Computergenalogie eingetragen. Hier finden sich Familienforscher, die zu gleichen Gebieten Forschung betreiben. Angemeldet habe ich mich für Nieder- und Oberschlesien, das Ruhrgebiet, das Saarland und Ungarn. Zwar sind ganz, ganz viele Emails nicht interessant, aber dennoch tauscht man sich wohl angeregt über Zufallsfunde aus. Offenbar muss ich diese Funde auch mal systematisieren und veröffentlichen…

Nachdem ich mich heute in der Ungarn-Liste vorgestellt hatte, kam direkt die erste (wenn auch nur korrigierende) Rückmeldung zu Dagmars Opa. Mal sehen, was die Zukunft so bringen wird.

Stadtarchiv Essen

Mehr Erfolg hatte ich dagegen am Donnerstag, als ich mal wieder im Stadtarchiv Essen vorbeischaute. Zwar habe ich auch dort das Limit von 15(!) Registerbänden recht schnell ausgeschöpft, doch dafür kann man ohne Termin kommen, kann vieles selber und ohne großen Aufwand recherchieren und wird fast immer mit einem (auch überraschenden) Ergebnis belohnt.

So habe ich einen Bruder meines Uropas gefunden, der Mitte der 1930er einen Eintrag im Poesiealbum meiner Oma hinterlassen hat, und auch in der mütterlichen Linie fand ich einen weiteren Bruder meines Uropas (geb. 1896). Da von ihm – anders als von seinen Brüdern – keine Postkarten aus dem 1. Weltkrieg überliefert sind, gehe ich davon aus, dass er als Kind starb. Hier präsentieren sich also gleich schon die Suchansätze für den nächsten Archivbesuch, dann vermutlich zusammen mit meiner Mutter.

Noch nicht viel weiter bin ich bei der Suche nach den Werdener Verwandten (s. älterer Beitrag zu den Köwitschs aus Werden). Das muss auch bis zum nächsten Besuch warten – aber ein paar Wochen sind ja noch Ferien.